Zum Inhalt springen

Bestehende Software weiterentwickeln

Software modernisieren. Bewährtes weiter nutzen.

Wir prüfen, wie sich Ihre vorhandene Software an neue Anforderungen anpassen lässt. Erweiterung, Integration und Teilersatz werden gegen einen Neubau abgewogen – mit Blick auf die Abläufe, die heute funktionieren.

  • Bewährte Abläufe erhalten
  • Nötige Veränderungen eingrenzen
  • Übergang und Betrieb mitplanen

Die Software funktioniert. Aber etwas fehlt.

Ihr Unternehmen hat sich weiterentwickelt, die Anwendung bildet den Alltag aber nicht mehr vollständig ab. Bevor alles ersetzt wird, lohnt sich die Frage, welcher konkrete Bereich verändert werden muss und was weiterhin gut funktioniert.

Neue Aufgaben ergänzen
Eine weitere Rolle, ein zusätzlicher Arbeitsschritt oder eine fehlende Funktion soll in die bestehende Anwendung passen. Wir prüfen, ob der betroffene Bereich dafür sinnvoll erweitert werden kann.
Doppelte Datenpflege beenden
Informationen aus der Anwendung werden zusätzlich in Excel oder anderen Werkzeugen gepflegt. Eine Verbindung kann an dieser Übergabe ansetzen, ohne alle bisherigen Funktionen neu zu bauen.
Schwer änderbare Bereiche überarbeiten
Schon kleine Anpassungen betreffen viele Teile des Systems. Ein abgegrenzter Bereich kann gezielt untersucht und gegebenenfalls ersetzt werden, während andere Abläufe zunächst erhalten bleiben.

Illustrativer Ablauf

Auftragsverwaltung weiter nutzen. Liefertermine nur einmal pflegen.

Angenommen, Ihre Auftragsverwaltung enthält die Liefertermine, bietet aber keine passende Übersicht für Ihr Team. Deshalb führen Sie eine zusätzliche Excel-Liste und pflegen jede Änderung doppelt. So würden wir gemeinsam eine passende Änderung planen – bevor die technische Umsetzung beginnt:

  1. Doppelte Arbeit zeigen

    Ihr Team zeigt an einem Auftrag, wo der Liefertermin in der Anwendung und in Excel eingetragen wird. Wir halten fest, wer diese Angaben benötigt.

  2. Ziel für die Änderung festlegen

    Gemeinsam legen wir fest, wo Termine künftig nur einmal gepflegt werden und wer sie sehen muss. Die übrigen Funktionen der Auftragsverwaltung sollen erhalten bleiben.

  3. Technisch mögliche Wege prüfen

    Wir prüfen: Kann die Anwendung die benötigte Übersicht selbst zeigen? Lässt sich Excel automatisch mit aktuellen Terminen versorgen? Oder muss ein begrenzter Teil der Anwendung ersetzt werden?

  4. Änderung und Einführung planen

    Für den passenden Weg planen wir Umfang, Tests, Einführung und einen Rückweg bei Problemen. Sie erhalten eine Grundlage, um über die Umsetzung zu entscheiden.

Ihre Ausgangslage bestimmt den nächsten Schritt.

Am Anfang steht die technische Sichtung Ihrer Anwendung. Erst danach lässt sich beurteilen, welche Teile weiterentwickelt oder verbunden werden können und welche Erfahrungen auf Ihr System übertragbar sind.

Am tatsächlichen System entscheiden.

Für den Einstieg betrachten wir einen betroffenen Vorgang zusammen mit den Menschen, die ihn nutzen oder betreuen. Die vorhandene Anwendung, erreichbare Dokumentation und technische Zugänge liefern die Grundlage für eine nachvollziehbare Entscheidung.

Den Bestand verstehen
Wir sichten Quellcode, eingesetzte Versionen, Schnittstellen und vorhandene Tests. Ihr Team ergänzt, welche Funktionen im Alltag unverzichtbar sind und wer Anwendung und Betrieb verantwortet.
Mögliche Wege vergleichen
Erweiterung, Integration, Teilersatz und Neuentwicklung werden auf dasselbe Ziel bezogen. So lässt sich beurteilen, welcher Weg die benötigte Veränderung ermöglicht und welchen Übergangsaufwand er mitbringt.
Einen ersten Bereich festlegen
Für einen abgegrenzten Bereich vereinbaren wir das gewünschte Ergebnis und passende Testfälle. Betroffene Daten, Nutzer und abhängige Anwendungen werden in Prüfung und Einführung einbezogen.

Erhalten, verbinden oder ersetzen?

Das Alter einer Anwendung allein entscheidet nicht über einen Neubau. Wichtig sind die erfüllte Aufgabe, Wartbarkeit, Sicherheitsanforderungen und nutzbare Schnittstellen. Nicht mehr unterstützte Komponenten können die möglichen Wege zusätzlich begrenzen.

Fehlen notwendige Änderungsrechte, Quellcode oder nutzbare Zugänge, kann eine Erweiterung ausscheiden. Solche Voraussetzungen werden vor einer Umsetzungsentscheidung geklärt, damit Sie die Optionen auf einer belastbaren Grundlage vergleichen können.

Veränderung und laufenden Betrieb zusammen planen.

Die Kosten hängen nicht nur von neuen Funktionen ab. Der Zustand des Quellcodes, technische Abhängigkeiten, vorhandene Tests und die zu übernehmenden Daten bestimmen die nötigen Arbeiten. Wo der Bestand unklar ist, wird zuerst der Umfang einer technischen Sichtung vereinbart.

Einführung und Betrieb planen wir zusammen: Testumgebung, Datensicherung, erforderliche Unterbrechungen und Rückweg bei Problemen. Wer neue Stände freigibt, Fehler bearbeitet und spätere Updates übernimmt, wird mit Ihren Verantwortlichen festgelegt. Laufende Betreuung wird gesondert vereinbart.

Fragen vor dem Projekt.

Müssen wir die gesamte Anwendung neu bauen?

Nicht automatisch. Erweiterung, Integration und Teilersatz werden ebenso geprüft wie ein Neubau. Maßgeblich sind die gewünschte Veränderung und der Zustand der betroffenen Teile, nicht allein das Alter der Software.

Können Sie auch fremd entwickelte Software weiterentwickeln?

Das lässt sich nach Sichtung der technischen und organisatorischen Voraussetzungen beurteilen. Zugänge, Änderungsrechte, Dokumentation und die Möglichkeit, neue Stände zu prüfen, sind dabei wichtig.

Was brauchen Sie für die erste Einordnung?

Einen typischen betroffenen Vorgang, das gewünschte Ergebnis und eine Ansprechperson für Anwendung und Betrieb. Verfügbare Unterlagen helfen; notwendige Zugänge werden anschließend über einen geeigneten Weg abgestimmt.

Kann die Software während der Änderungen weiter genutzt werden?

Die Einführung wird an Ihre Betriebsanforderungen angepasst. Ob und wann Unterbrechungen erforderlich sind, hängt vom betroffenen System und Umfang ab. Übergang, Prüfung und ein möglicher Rückweg werden ausdrücklich eingeplant.

Wer übernimmt danach Pflege und weitere Änderungen?

Die Zuständigkeit wird im Projekt vereinbart und kann bestehende Verantwortliche oder Dienstleister einbeziehen. Dokumentation, Zugänge und Prüfwege sollen dafür eine nachvollziehbare Grundlage schaffen.

Vertiefen und vergleichen.

Der nächste Schritt

Was soll Ihre bestehende Software künftig besser unterstützen?

Beschreiben Sie einen betroffenen Vorgang, die Anwendung und Ihre gewünschte Veränderung. Nennen Sie auch vorhandene Dokumentation und die Zuständigkeit für den Betrieb. Im Erstgespräch klären wir den nächsten sinnvollen Prüfschritt.